Trigema Change

Trigema Change
Produktion von Kleidung angelehnt an das System der Natur, geschlossenen Kreisläufen, die keine Abfälle erzeugen und wertvolle Rohstoffe für uns und zukünftige Generationen erhalten.
TRIGEMA CHANGE® ist Teil einer neuen Strategie hin zur gesunden und umweltfreundlichen Bekleidung: Ökoeffektive Produkte aus 100% BIO-Baumwolle optimiert nach Cradle to Cradle® – von der Wiege zur Wiege.

Dieses Konzept ist angelehnt an das System der Natur. Es basiert auf geschlossenen Kreisläufen, die keine Abfälle erzeugen und wertvolle Rohstoffe für uns und zukünftige Generationen erhalten.

Umweltschutz hat für uns höchste Priorität. Wir arbeiten mit der neuesten Technik, verfügen über hochmoderne wasser- und energiesparende Anlagen und investieren kontinuierlich in die Verbesserung und Perfektion unserer Produktionsabläufe. Da wir ausschließlich in Deutschland produzieren und somit die überregionalen Transportwege entfallen, sparen wir Jahr für Jahr erhebliche Mengen an CO2 ein.

Zitat

Wolfgang Grupp TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K.

„Obwohl die Textilbranche in den letzten Jahrzehnten mit größten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, sind wir stolz, diese Jahre erfolgreich gemeistert zu haben. Wir konnten bei TRIGEMA nicht nur die Arbeitsplätze halten, sondern haben diese in den letzten Jahren auf 1200 erhöht. Ich betrachte es als meine erste Pflicht, meine Mitmenschen in den Arbeitsprozess miteinzubeziehen und unsere Arbeitsplätze auch für die Zukunft zu sichern.   Wir dürfen nicht noch mehr Arbeitsplätze abbauen, verdiente Mitarbeiter auf die Straße schicken und der Jugend keine Perspektiven mehr bieten. Der Arbeitslohn ist in Deutschland nicht zu teuer, wenn die Arbeitskraft richtig eingesetzt wird, die Arbeitnehmer motiviert sind und die Leistung in ein verkaufbares Produkt eingeht. Bedingungen dafür zu schaffen ist die Aufgabe von uns Unternehmern.   Nicht Macht, Marktanteile und Größe dürfen für unser Handeln bestimmend sein, sondern Solidität, Verantwortung für die Mitmenschen, Gerechtigkeit und Beständigkeit. So ist es für mich selbstverständlich, auch in den kommenden Jahren die Verantwortung für unsere große Betriebsfamilie zu tragen, um in der Zukunft unsere Arbeitsplätze bei TRIGEMA garantieren zu können. Ich darf Ihnen versichern, dass ich alles tun werde, was diese Aufgabe von mir verlangt.”



Produktionsprozess

Um nach Cradle-to-Cradle Vorschriften zu produzieren, ist es erforderlich, dass alle Komponenten gleichsam bedenkenlos an das Ökosystem zurückgegeben werden können. Ausgangsmaterial ist deshalb Biobaumwolle, eine natürlich abbaubare, pflanzliche Faser. Dementsprechend müssen auch die anderen Zutaten aus einem gleichwertig abbaubaren Material bestehen. 


Die Biobaumwolle wird von einem GOTS zertifizierten Familienunternehmen in der Türkei produziert, das in der Umgebung von Izmir neben Baumwolle auch ökologisches Obst und Gemüse anbaut.  Das Garn, das für TRIGEMA Change Produkte verwendet wird, besteht zu 100% aus dieser Biobaumwolle. Dieses Garn ist zwar schwieriger zu verarbeiten und deutlich teurer als Kunstfaser, stellt aber sicher, dass Oberstoff und Nähte homogene Eigenschaften aufweisen und sich mit den gleichen Substanzen färben lassen. Nach der Ernte in der Türkei begibt sich unsere Biobaumwolle auf die Reise Richtung Norden ins Nachbarland Griechenland. Hier werden die Fasern gereinigt, gekämmt und versponnen. Die so zu feinem Garn verarbeitete Baumwolle wird im Anschluss zu uns auf die Schwäbische Alb geliefert, wo vollautomatischen Strickmaschinen daraus eine flexible, leichte Jersey- oder Sweatqualität produzieren. Aus dem Faden entsteht so eine textile Fläche, deren Ausgangsfaser durch die bräunlich-weiße Färbung noch deutlich zu erkennen ist.  


Für das Bleichen werden ausschließlich die umweltschonende, sogenannte Wasserstoffperoxyd-Bleiche angewendet. Im Anschluss kommen nach Cradle-to-Cradle optimierten Farben und Appreturen zum Einsatz.  Gewöhnliche Färbe- und Ausrüstungschemikalien verbleiben in oder auf der Faser und nehmen so erheblichen Einfluss auf die biologische Verträglichkeit. Wenn sie sich während des Tragens oder im Zersetzungsprozess negativ auf den entsprechenden Organismus auswirken, beeinträchtigen sie die Gesundheit, stören den Abbauprozess oder schädigen Boden und Grundwasser. Alle nach human ökotoxikologischer Bewertung als „bedenklich“ eingestuften Substanzen wurden deshalb aus den Färbemitteln herausgefiltert und durch positiv definierte Wirkstoffe ersetzt. 
Eine einzige Farbe beinhaltet dabei zahlreiche Pigmente und Substanzen, die ihrerseits wieder aus verschiedenen Inhaltsstoffen bestehen. Die Optimierung nach Cradle-to-Cradle ist deshalb ein umfangreicher und hoch wissenschaftlicher Prozess. Nach zwei Jahren kooperativer Forschungsarbeit mit dem Umweltinstitut EPEA, ist uns diese Optimierung erfolgreich gelungen. 

Zuschneiderei/Konfektion

Der Zuschnitt erfolgt digital. Mithilfe eines spezialisierten CAD Programms werden die einzelnen Schnittteile am Computer so angeordnet, dass die textile Fläche optimal ausgelastet wird und möglichst wenig Verschnitt entsteht. Dazu wird der Stoff auf großen Tischen in langen Bahnen in bis zu 150 Lagen übereinander ausgelegt und mit einer Geschwindigkeit von 18 bis 20 Meter Stoff pro Minute vollautomatisch zugeschnitten.  Nach Artikeln sortiert und mit Produktionskarten ausgewiesen, werden die Zuschnitte in die Näherei überstellt, wo 700 erfahrene ModenäherInnen aus den einzelnen Schnittteilen die fertigen Produkte herstellen. Garn, Knöpfe und Etiketten beziehen sie über autorisierte Zulieferer aus der Schweiz und Deutschland. In der Näherei werden diese Zutaten verwaltet und sichergestellt, dass die Cradle-to-Cradle Produkte auch mit dem entsprechenden Garn verarbeitet werden.

Übrigens
Das seit 1919 existierende Unternehmen TRIGEMA erhält am 14. November 2014 als einzige Firma in Deutschland den Cradle to Cradle® Products Innovator Award 2014.

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