Lobmeyr - Feines aus Glas

Lobmeyr bricht die Selbstverständlichkeit des allgegenwärtigen Werkstoffs auf und trägt dessen Eleganz und Feinheit zurück in den Alltag. Hier ist das handwerkliche Können in seiner ganzen Tiefe zu spüren. Stetig an der zeitgenössischen Interpretation von Glas zu arbeiten und gleichzeitig nie aufzuhören, die Tradition zu pflegen, das beeindruckt FORMOST an Lobmeyr.

Schon der Urgroßvater des aktuellen Geschäftsführers hat sich den Künstlern der Wiener Werkstätte zugewandt. Bis heute kommen die Gestalter aus unterschiedlichen Bereichen, sie sind Maler, Architekten oder Designer. So reicht auch ihr Repertoire vom klassischen Zylinderbecher von Adolf Loos hin zum Martini- und Champagnerglas von Oswald Haerdtl aus 1925 und Superklassiker-Glas aus 1856 vom Ludwig Lobmeyr.

Jenseits der Grenzen: Im Laufe der Firmengeschichte hat sich Lobmeyr von der Massenproduktion auf Sonderanfertigungen spezialisiert. Spannend ist, dass die meisten Aufträge aus dem arabischen sowie asiatischen Raum kommen. Lobmeyr ist unter anderem im arabischen Stile von Dotzauer im Burj Al Arab in Dubai oder Hilton Jeddah Hotel in Saudi Arabien vertreten. Auf europäischem Terrain kann der Familienbetrieb eine Lichtlandschaft im Café Atelier der Wiener Albertina und Luster im Hotel de France vorweisen.

FORMOST ÜBER Lobmeyr

Der Gründer von FORMOST Matthias Kanter erzählt über das feine mundgeblasene Musselinglas.


Wenn man das allererste Mal ein Produkt von Lobmeyr in der Hand hält, spührt man dessen hohe Qualität und Feinheit. Lobmeyr ist einer der wenigen Hersteller, der die Glasbläserkunst par excellence beherrscht.

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Andreas rath

Lobmeyr in
6. Generation

"...Heute ist man auf der Suche nach dem Authentischen. Wir haben den großen Vorteil, dass wir uns auf das, was wir können, konzentrieren dürfen: auf's Produkt. Die Leute erkennen Qualität; und ein Blaserl im Glas ist dann vielleicht ein charmantes, kleines Schönheitsmal."

Manche Ideen werden vom Reißbrett bis zur Fertigung sofort erfolgreich, wie diese vom Londoner Designerstudio Poetic Lap entwickelte Meisterarbeit. Sie ist eine bewegte Lichtarbeit, die die Schönheit des Materials Glas zum Ausdruck bringt und den Prozess seiner Herstellung feiert. Ein gerichteter Lichtstrahl scheint durch beide gläsernen mundgeblasenen Wände eine ungleichmäßig geformte und seicht drehende Lichtprojektion. So entsteht ein Spiel aus Schatten und Licht in einem sich ständig verändernden, bewegten Wellenmuster - eine Schönheit, die über das Material hinaus geht.

Licht als Quelle der Inspiration:
Ripple aus dem Hause Lobmeyr
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Lobmeyr war schon immer von der Neugierde bewegt, das wunderbare Zusammenspiel von Glas und Licht im Laufe der Geschichte zu erforschen, die Natur und das Handwerk, Archetypen zu entdecken und diese in tadellose Produkte zu verwandeln. Die Idee der Ripple hat Leonid Rath, Geschäftsführenden Gesellschafter, sofort in den Bann der Aufmerksamkeit gezogen. "Das subtile Spiel der Lichtreflexe auf bewegtem Wasser ist etwas, das man stundenlang beobachten kann. Glas und Wasser haben eine komplexe und vielschichtige Beziehung. Der Beleuchtungszweig ist derzeit stark im Wandel. Gerade jetzt ist es wichtig, die Grundbedürfnisse der Menschen zu betrachten und über die aktuellen technologischen Entwicklungen hinauszugehen. Licht, das sich in einem natürlichen Rhythmus bewegt, bringt Sicherheit und reiches Potenzial mit sich.", so Leonid Rath.

Generationen faszination für feines glas

Generationen faszination für feines glas

Gründervater war Josef Lobmeyr Senior, der 1823 als kleiner Glashändler in der Wiener Weihburggasse begann. Eigene Werkstätten hatte Lobmeyr damals keine. Zügig erarbeitete er sich einen guten Ruf, in andere Dimensionen hob diesen aber einer seiner zwei Söhne, Ludwig Lobmeyr (1829–1917): So wurde das Unternehmen Mitte des 19. Jahrhunderts unter anderem zum Hoflieferanten des habsburgischen Kaiserhauses. Ludwig Lobmeyr schaffte es, den Betrieb zu einem der bedeutendsten österreichisch-böhmischen Glasverleger zu machen, also externe Fertigung und Verkauf unter einen Hut zu bringen.




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