Manylegs - Manufaktur für Kapuzen

Manylegs - Manufaktur für Kapuzen
Manylegs reizt das Besondere und Individuelle an der Erschaffung von Bekleidungsstücken. Ästhetisch, funktional, qualitativ hochwertig und nachhaltig gefertigt müssen sie sein.
Im eigenen Atelier fertigt Cornelia Kolditz sowohl individuelle Maßanfertigungen vom Brautkleid bis zum kompletten Anzug als auch Kostüme für die Bühnenwelt. Dabei verlangt Maßschneiderei Kenntnis der individuellen menschlichen Anatomie, die Suche nach dem darauf abgestimmten perfekten Schnitt und die Offenheit für die Wünsche der Auftraggeber.

Ihre zweite Leidenschaft, die Kostümgestaltung, erfordert darüber hinaus ein Spiel zwischen Wirklichkeit und Illusion, zwischen Handwerk und unbedingter Phantasie für noch nicht existierende Figuren und Räume. Beide Tätigkeitsfelder bedingen einander und geben Cornelia Kolditz ständige Inspiration für ihre jeweiligen Schöpfungen und deren Anfertigung.

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QUELLE: BURG-HALLE.DE

IN SILENCE Diplomarbeit 2018 von Lisa Kohl

STATEMENT

In meinem bisherigen Kunstschaffen habe ich mich mit Rauminstallation, Sound-Video- Installation und dem Arbeiten mit objets trouvés beschäftigt. In raumübergreifenden, ortsgebundenen und situationsbezogenen Plastiken und Bildern manifestieren sich meine inhaltlichen Schwerpunkte um Prekarität, Migration, Verortung und Ortlosigkeit sowie der/ die/ das Fremde. Aus einer Dringlichkeit heraus suche ich die Begegnung mit Menschen und Orten – sie sind Auslöser meines Schaffensprozesses.

Schon lange stelle ich mir die Frage, welche Verantwortung wir als Kunstschaffende in der Gesellschaft tragen und welchen Einfluss wir auf sie haben können. Ich sehe eine Form der Notwendigkeit, meine Erfahrungen, Empfindungen und meine Betroffenheit in Bezug auf sozial politische Entwicklungen auf künstlerische Weise zu veräußern, die Kunst als Sprachrohr zu nutzen. Dies bedeutet, mich den Erlebnissen derer zu öffnen, welche kein Recht auf Wortmeldung haben, um für sie Zeugnis abzulegen.

Wie schaffe ich Gehör, wie werde ich innerhalb eines Ausstellungskontextes zu einem Sprachrohr für Andere? – In meiner Arbeitsweise stoße ich auf Kernfragen des Zeigens und des Sprechens im künstlerischen Kontext. Das direkte Erleben, wie es Betroffene erleben oder erlebt haben, für Andere fassbar und greifbar zu machen, ist von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Mein Anliegen ist dennoch der Versuch Nicht-Zeigbares zu zeigen und auf Ungesehenes zu deuten; ein Spannungsverhältnis zwischen Realität und Repräsentation aufzubauen. Die Fragen nach dem Umgang mit Bildern, nach dem Bild als Repräsentation, nach der Verantwortung gegenüber dem Abgebildeten, sind die Grundbasis meiner Herangehensweise als Künstlerin.

Politische Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen auf poetische Art umzusetzen und in einen künstlerischen Kontext zu integrieren ist Ziel meines Schaffens. In meinen bisherigen Projekten suche ich in Ausstellungssituationen eine Form der Gegenüberstellung, die einen Dialog öffnet und eine Gesamtstimmung erzeugt, in die die Rezipient_innen eintauchen können. Integrierte optische, haptische und akustische Elemente evozieren Bilder, öffnen Assoziationsräume und erfordern eine sinnliche Form der Auseinandersetzung, um Bezüge herzustellen. Die Werke sollen als Stellvertreter für ein kollektives Gedächtnis stehen. Ich wende künstlerische Mittel an, spiele mit Widersprüchen, um unsere Wirklichkeit zu hinterleuchten, meinen Standpunkt und Blick auf das Weltgeschehen zu formulieren, metaphorische Andeutungen zu knüpfen und in Relation mit der Gegenwart zu bringen.

zum Beitrag
MARIE LE FEBVRE
Parfumeur Créateur
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Maries Geschichte beginnt mit einem Koffer der anderen Art in ihrem Heimatort Versailles: Während eines Schulpraktikums gab ihr ein renommierter Meister- Parfümeur einen kleinen Chemie-Koffer für Parfümeure mit dem Auftrag ein Duft-Tagebuch zu führen und schickte sie damit auf eine olfaktorische Reise, die ihr ganzes Leben prägen sollte.
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Diese Kindheitsbegegnung führte sie nach einem Chemie- Studium und der Ausbildung zum „Parfumeur Créateur“ am Versailler Institut Ispica als Parfümschöpferin nach Paris. Dort begegnete sie ihrem Mann Alexander Urban, der, geboren in Österreich, zwischen den großen Metropolen dieser Welt und den entlegensten Ecken der Erde für internationale Parfümhäuser auf Projektsuche ging.


Die Leidenschaft für das Parfüm, und die Neugier nach unergründetem Terrain brachte sie zusammen auf einen neue Reise: Ihre eigene Parfüm-Manufaktur Urban Scents in Berlin. Marie Le Febvres Duft-Kreationen zeichnen sich durch eine reduzierte Opulenz aus, die sich in der Reinheit der Ingredienzen und der handwerklichen Liebe zum Detail ausdrücken.

FORMOST

Wir sind davon überzeugt, dass Gutes schön und nützlich ist. Diese Art von Schönheit entsteht nicht zufällig! Wir finden nicht nur die wirklich „guten Waren“ und prüfen sie, sondern erzählen von den Menschen hinter den Produkten. Sie erfahren so eine Geschichte und erhalten ein Produkt, das oft für Generationen brauchbar ist.

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