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12. April 1919 - Gründung des BAUHAUS in Weimar

News & Stories — 11. April 2022
Am 12. April 1919 unterzeichnet Walter Gropius seinen Vertrag als Direktor des staatlichen Bauhauses. „Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam den neuen Bau der Zukunft, ...“: Das Gründungsmanifest von Walter Gropius ist mehr noch als von einer baulichen oder handwerklichen von einer erzieherischen Vision geprägt.

Gropius fordert keinen neuen Stil oder eine neue Kunst, sondern, sehr viel grundsätzlicher, eine Reform der künstlerischen Arbeit. Diese soll auf ihre Grundlagen und Voraussetzungen zurückgeführt werden, die er im Handwerk – verstanden als Umgang mit dem Material – als Fundament aller Künste sieht. Auch die gesellschaftliche Aufgabe des Handwerks wird für die Kunst entdeckt; ihr wird nun eine Rolle im Arbeitszusammenhang der Gesellschaft zugewiesen. Da nur das Handwerk, nicht aber die Kunst lehrbar ist, soll die Bauhaus-Lehre auf einer handwerklichen Ausbildung in Werkstätten beruhen. Dem Ideal einer Arbeitsgemeinschaft aller Künste entspricht die Vorstellung vom Einheitskunstwerk, der Wiedervereinigung der werkkünstlerischen Disziplinen – Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk – zu einer neuen Baukunst.

In der Riege der Avantgarde sind bei FORMOST Größen wie Walter Gropius, unsere persönliche Ikone Wilhelm Wagenfeld, Marianne Brandt, Alma-Siedhoff-Buscher, Marguerite Friedländer, Josef Hartwig und Oskar Schlemmer mit ihren Werken vertreten. Manufakturen, wie tecnolumen, Naef, KPM und Fürstenberg fertigen ihre zeitlosen Klassiker in Lizenz und tragen die Bauhaus Philosophie "form followes function" in die Gegenwart.

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