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Präzise & markant – Meisterwerke aus Metall

News & Stories — 30. Juli 2020
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Silber, Bronze, Messing, Kupfer.

Mindestens seit der Gründung des Bauhaus und der Förderung der Metallwerkstätten erleben die Bunt- und Edelmetalle eine Renaissance im Möbeldesign. Künstler und Gestalter versöhnen die Gegensätze zwischen der aus der Handwerkskunst stammenden Ästhetik und der maschinen- und technikbegeisterten Moderne. Die Arbeit in der Metallwerkstatt begann bereits im Gründungsjahr 1919, zunächst in Form einer Gold-Silber-Kupferschmiede, geführt vom Bauhaus-Meister und Maler Johannes Itten und seit 1922 von dem Silberschmied Christian Dell als Werkmeister. Nach dem Weggang Ittens kam es 1923 durch den ungarischen Konstruktivisten László Moholy-Nagy zu einer Neuorientierung. Im eigenen Produktivbetrieb entstanden u.a. die Tischlampe von Karl Jacob Jucker und Wilhelm Wagenfeld, die Teekugeln von Wolfgang Tümpel sowie der Aschenbecher von Marianne Brandt. Unter dem neuen Bauhaus-Direktor Hannes Meyer fand 1928 eine erneute Umstrukturierung der Metallwerkstatt statt, die Leitung übernahm vorübergehend Marianne Brandt.

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