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Marianne Brandt ist für uns DIE Industriedesignerin. Durch ihr besonderes Interesse an der funktionalen Form erweckt sie in der Industrie große Nachfrage und behauptet sich als erste Frau in einer Domäne der Männer.


Bereits vor dem Bauhaus studierte Marianne Brandt in Weimar an einer privaten Hochschule und an der Hochschule für Bildende Kunst.
Als sie den Vorkurs abgeschlossen hatte, konnte sie erkämpfen, ihre Ausbildung in der Metallwerkstatt fortzuführen.
Unter dem Meister László Moholy-Nagy entwarf sie in Weimar zunächst Einzelstücke wie das Kaffee- und Teeservice oder auch den geometrischen Aschenbecher , die in Handarbeit gefertigt wurden. Mit der neuen Zielausrichtung des Bauhauses „Kunst und Technik - eine neue Einheit“ ab 1923 orientierte sich die Metallwerkstatt und auch Marianne Brandts Arbeit an der industriellen Fertigung. In Dessau war besonders die Zusammenarbeit mit der Leipziger Firma Körting & Mathiesen AG (Kandem) von Bedeutung. Brandt entwickelte in Zusammenarbeit mit Hin Bredendieck oder auch Hans Przyrembel Prototypen von Lampen, die dann von der Firma Kandem in Serie produziert wurden. Ab 1928 leitete Marianne Brandt die Metallwerkstatt für ein Jahr. Neben ihrer Entwurfsarbeit in dieser Werkstatt setzte sie sich auch theoretisch mit den Fragen der Gestaltung auseinander. Darüber hinaus war sie auch Fotografin und Malerin. 1949 bis 1951 lehrt sie an der Staatlichen Hochschule für Freie und Angewandte Kunst in Dresden, bevor sie 1951 an das Institut für Angewandte Kunst nach Berlin-Weißensee geht.
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