Unsere
Designer

Designer nannten sich mal Gestalter und später Formgestalter.

Da wirkliche schöne Dinge nicht zufällig entstehen und oft Hersteller und Designer Außerordentliches leisten, erzählt Formost von den Menschen hinter den Produkten. Der Designer, der ein kurzfristiges Modeupdate zur besseren Verkäuflichkeit als seine Kernkompetenz empfindet, kommt bei Formost dafür  nicht vor.

Werkdesign

Werkdesign
Werkdesign ist Kooperation oder Bescheidenheit ... uns gefällt das!

Produktdesign war und ist für die wenigsten Hersteller ein wichtiges Thema, auch wenn uns immer neue Designpreise anderes glauben lassen.


Noch seltener wird damit ein professioneller Designer beauftragt und dieser auch namentlich genannt. Dass damit zwangsläufig schlecht gestaltete Produkte entstehen, widerlegen manche Lösungen der hauseigenen Praktiker, die auf so stimmige Weise Form und Funktion verbinden, dass manchmal sogar Designklassiker entstehen.


Darüber hinaus dient uns dieser Begriff dort, wo unsere Recherche beim Finden des Urhebers noch erfolglos war.

BEITRÄGE AUS EXTERNEN BLOGS

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QUELLE: BAUHAUS-ONLINE.DE

#allesistdesign

Ziel des 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründeten Staatlichen Bauhaus war es, einen neuen Typus des Gestalters auszubilden. Dieser sollte am Bauhaus handwerkliche und künstlerische Grundlagen sowie Kenntnisse der menschlichen Psyche, des Wahrnehmungsprozesses, der Ergonomie und der Technik erwerben – ein Profil, das bis heute das Berufsbild des Designers prägt. Das Designverständnis am Bauhaus wies dem Designer aber auch einen umfassenden Gestaltungsauftrag zu: Er sollte nicht nur Dinge des täglichen Gebrauchs gestalten, sondern aktiv an der gesellschaftlichen Umgestaltung teilnehmen. Damit steht das Bauhaus am Anfang eines umfassenden Verständnisses von Design, das heute mit neuem Nachdruck gefordert wird: Unter Stichworten wie Social Design, Open Design oder "design thinking" wird erneut diskutiert, wie Designer ihre Arbeit in einen größeren Zusammenhang stellen und die Gesellschaft mitgestalten können. Ausgehend von dieser aktuellen Perspektive betrachtet die Ausstellung das Bauhaus als komplexes, vielschichtiges "Labor der Moderne", das mit heutigen Designtendenzen eng verknüpft ist.

Die aktuelle Perspektive auf das Bauhaus wird vermittelt, indem historische Exponate aus der Bauhaus-Ära den Werken heutiger Gestalter gegenübergestellt werden. Darunter sind digital produzierte Möbel von Minale Maeda und Front, Van Bo Le-Mentzels "Hartz IV-Möbel", aber auch Manifeste von Designern wie Hella Jongerius und Opendesk, Interviews mit Gestaltern wie Lord Norman Foster, Enzo Mari, Sauerbruch Hutton und dem Boss Womenswear Kreativdirektor Jason Wu, aber auch Hommagen an das Bauhaus von Designern wie Mike Meiré, Studio Miro oder Dokter and Misses. Dabei wird nicht zuletzt die Bandbreite des Bauhaus-Einflusses sichtbar – vom Automobildesign bei Mercedes-Benz bis hin zur Möbelserie Pipe (2009) von Konstantin Grcic für Muji und Thonet, die von Marcel Breuer inspiriert ist. Eine besondere Rolle unter diesen aktuellen Beiträgen spielen vier Projekte, die eigens für die Ausstellung beauftragt wurden und von dem Leipziger Künstler Adrian Sauer, dem Konzeptkünstler Olaf Nicolai sowie den Architekten und Autoren Joseph Grima und Philipp Oswalt stammen. 

In der Gegenüberstellung von historischen und aktuellen Exponaten ergibt sich ein neues, differenzierteres Bild des Designs am Bauhaus. Es räumt auf mit dem Klischee, das so genannte "Bauhaus-Design" sei primär minimalistisch, kühl und geometrisch gewesen, sondern zeigt, wie interessiert Designer am Bauhaus an sozialen Zusammenhängen, Experimenten und Prozessen waren. Dabei offenbart sich zum einen, dass viele der aktuellen Debatten denen am Bauhaus auf überraschende Weise ähneln – ob jene über die Möglichkeiten neuer Herstellungsverfahren und Materialien, über die Rolle des Designers in der Gesellschaft oder über die Vorteile interdisziplinärer Zusammenarbeit. Zum anderen wird sichtbar, dass das Bauhaus mit seinem offenen Designbegriff ganz entscheidend dazu beigetragen hat, dass Design heute unsere gesamte Lebenswelt durchzieht – eine Verbindung, auf die auch der Untertitel der Ausstellung anspielt: "#allesistdesign". 

Mehr Informationen zur Ausstellung auf Vitra Design Museum. 

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Wir sind davon überzeugt, dass Gutes schön und nützlich ist. Diese Art von Schönheit entsteht nicht zufällig! Wir finden nicht nur die wirklich „guten Waren“ und prüfen sie, sondern erzählen von den Menschen hinter den Produkten. Sie erfahren so eine Geschichte und erhalten ein Produkt, das oft für Generationen brauchbar ist.

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