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Shusha, das sind die Designereltern!

News & Stories — 02. September 2014
Ihre Filme lassen viel vom Denken und Fühlen der jungen Moskauer sichtbar werden.
Das Kinder Lust bekommen könnten, mit Shusha Toys eigene Filme zu basteln, scheint logisch.

Da alles was zu gestalten war (bis zu den schönen Animationsfilmen) aus dem Büro der beiden Designer stammt, eroberten Sie sich schnell das Herz vieler Freunde guter Spielkultur weltweit.


Längst können sie Bestellungen von Toronto bis Tel Aviv bedienen.


Dass die russische Tradition des Lernspielzeugs fast genauso profilierte Vertreter wie die Deutsche hat, wird hoffentlich in den nächsten Jahren noch spürbarer.

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BEITRÄGE AUS EXTERNEN BLOGS

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QUELLE: BAUHAUS-ONLINE.DE

Das Bauhaus und Tel Aviv

In diesem Jahr blicken Israel und Deutschland auf 50 Jahre diplomatische Beziehungen zurück. Für die Stiftung Bauhaus Dessau Anlass, mit einem Symposium am 16. Oktober 2015 den Gedanken des kollektiven Bauens und damit die Verbindung zwischen dem Bauhaus und Israel zu reflektieren.

Das Symposium gliedert sich in drei Gesprächsrunden, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Die erste Gesprächsrunde führen Zvi Efrat (Tel Aviv), Ines Sonder (Potsdam) und Michael Levin (Ramat Gan) und thematisiert den Architekten und Bauhausstudenten Arieh Sharon mit dem Titel „Kibbuz und Bauhaus“ – vom Bauhausschüler zum Planer Israels". Arieh Sharon kam 1926 als junger Zionist nach Dessau, um am Bauhaus unter Walter Gropius Architektur zu studieren. Er brachte aus Palästina viel Erfahrung zum Leben als Gemeinschaft aus der Kibbuzbewegung mit und traf 1927 in der Bauabteilung des Bauhauses auf Hannes Meyer, der Architektur als Bauaufgabe für die Gemeinschaft verstand. Nach seinen Jahren in Dessau und Berlin ging Sharon 1931 nach Palästina zurück und übernahm nach der Staatsgründung Israels die Leitung des National Planning Departments in Jerusalem. 1976 erschien sein autobiographisches, synoptisches Buch „Kibbuz+Bauhaus“. Das Buch ist Ausgangspunkt der ersten Gesprächsrunde des Symposiums.

Gesprächsrunde 2 widmet sich ausgewählten Projekten in Tel Aviv, Dessau und Bernau, die von Winfried Brenne (Berlin) und Jeremie Hoffmann (Tel Aviv) besprochen werden. In diesem Gespräch wird der Fokus vom Architekten auf konkrete Bauprojekten in Deutschland und Israel verlagert. Vier Bauten stehen im Fokus, die formal von großer Ähnlichkeit sind, die aber in ihren kulturellen, sozialen und ökonomischen Bezügen sehr differenziert zu betrachten sind. Eine Baudebatte, die den Bogen vom historischen Bauprozess bis zu Fragen der heutigen Denkmalpflege spannt.

Die dritte Gesprächsrunde mit dem Titel "Tel Aviv und Bauhaus. Die kollektive Gesellschaft zwischen Urbanität und Kibbuz" diskutieren Gisela Dachs (Tel Aviv), Ines Sonder (Potsdam), Winfried Brenne (Berlin), Sharon Golan (Tel Aviv), Jeremie Hoffmann (Tel Aviv), Ines Weizman (Weimar) und Zvi Efrat (Tel Aviv) die Widersprüche, die bis heute für die Urbanisierung Israels kennzeichnend sind. Das „schwarze“ Tel Aviv (Sharon Rotbard) versus die international glorifizierte „Weißen Stadt“, die zionistische Gründungsgeschichte mit dem Fokus auf Gemeinschaft und Kollektiv versus die  Proteste gegen die gesellschaftspolitischen Missstände im Sommer 2011. Das Schlusspanel bietet die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen auszutauschen und individuelle Prognosen zuzulassen. Welchen Stellenwert hat das Kollektive des Neuen Bauens in Palästina/Israel noch angesichts von Privatisierung, Immobilienspekulation, Suburbanisierung und Musealisierung?

Im Anschluss an das Symposium folgt im Design Shop im Bauhaus die Buchvorstellung: „Carmel. International Style in Haifa“.

Am Nachmittag ist die Teilnahme an einer Fahrt zu den Laubenganghäusern von Hannes Meyer möglich, Anmeldung hierzu unter service [at] bauhaus-dessau [dot] de bis zum 1. Oktober 2015, Kostenbeitrag 4,00 Euro.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zum Symposium finden Sie direkt bei der Stiftung Bauhaus Dessau.

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