FORMOST entstand nicht als klassisches Handelsunternehmen. Die Wurzeln liegen in einem geplanten Museum für ostdeutsche Formgestaltung. Aus dem vorgesehenen Museumsshop entwickelte sich Schritt für Schritt der heutige Manufakturhandel für hochwertige Design- und Manufakturprodukte – mit einem Store in den Berliner Hackeschen Höfen, einem Onlineshop und einem sorgfältig kuratierten Sortiment von über 300 Herstellern.
2005: Gründung Verein
Manche Unternehmen entstehen aus einem Businessplan. FORMOST entstand aus einer Idee. Anfang der 2000er-Jahre entstand in Mecklenburg-Vorpommern die Initiative, ein Museum für ostdeutsche Formgestaltung aufzubauen. 2005 wurde der Verein FORMOST gegründet, um dieses Vorhaben zu unterstützen.
Geplant waren eine Ausstellung und ein Museumsshop – ein Ort, an dem Gestaltung nicht nur gezeigt, sondern auch erworben werden konnte. Das Museum wurde letztlich nie realisiert, die vorgesehene Sammlung ging später an die Pinakothek der Moderne in München. Die Idee des Museumsshops blieb jedoch bestehen.
2007: Museumsshop
2007 eröffnete Matthias Kanter in Schwerin das erste FORMOST-Geschäft. Was ursprünglich als Museumsshop gedacht war, entwickelte sich zu einem eigenständigen Fachgeschäft für hochwertige Manufakturprodukte.
Mit den Jahren entstand ein Netzwerk aus mehr als 300 Herstellern und Manufakturen. Das Sortiment wuchs weit über seinen ursprünglichen Schwerpunkt ostdeutscher Formgestaltung hinaus und vereinte traditionelle Handwerksbetriebe ebenso wie zeitgenössische Hersteller.
Viele der ausgewählten Produkte folgen dem Verständnis der „Guten Ware“, wie es der Industriedesigner Wilhelm Wagenfeld prägte: langlebig, funktional und hochwertig verarbeitet.
2018: Store in den Hackeschen Höfen
Mit der Eröffnung des Stores in den Berliner Hackeschen Höfen im Jahr 2018 begann ein neues Kapitel. Der Standort machte FORMOST für internationale Besucherinnen und Besucher sowie für design- und qualitätsbewusste Kundschaft aus Berlin deutlich sichtbarer.
In den folgenden Jahren wurde die Logistik kontinuierlich vereinfacht. Heute werden stationärer Handel, Onlineshop und Versand über gemeinsame Prozesse gesteuert – eine wichtige Voraussetzung für das stetig wachsende Sortiment und den weltweiten Versand vieler Produkte.
2021 übernahm escape das Unternehmen vollständig. Die Entwicklung von FORMOST blieb dabei bewusst eigenständig; die Investitionen schufen vor allem die Grundlage, das Unternehmen langfristig weiterzuführen und organisatorisch auszubauen.
2023 schloss FORMOST das Stammhaus in Schwerin und konzentrierte sich auf den Berliner Standort sowie den Onlineshop. Berlin bot bessere Voraussetzungen, neue Kundengruppen zu erreichen und internationale Besucher anzusprechen. Gleichzeitig konnten Lagerhaltung und Logistik an einem Standort gebündelt und die Unternehmensprozesse deutlich vereinfacht werden.





