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4. THEMENABEND: Der Schaukelwagen oder Vom Geist der Selbstermächtigung

News & Stories — 01. März 2017
von Jannyn Sass
"Schmeiß die Krücken weg und lauf." Das ist das Sinnbild, das Hans Brockhage, namhafter Formgestalter und Bildhauer an seine Studenten und an seinen Enkel Moritz Richard Schmidt weitergab. 

Ein Sinnbild der Selbstermächtigung, des Glaubens an die eigene Kraft etwas zu bewegen und andere auf dem Weg mitzunehmen. Wir hatten am 16.03.2017 mit Moritz Richard Schmidt zugleich den Enkel Hans Brockhage's wie eigenständigen Kreativgeist zu Gast bei Formost. 
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Eine Entscheidung zu treffen kann eine Kraft in uns erwecken, die Generationen überdauert. Wer war Hans Brockhage?

Was trieb ihn an, schattenhafte Skulpturen zu schaffen, die den Gestaltungswillen durch die menschliche Kraft und die ureigensten Formungskräfte des Materials zum Ausdruck bringt? Welche Idee steht hinter dem Schaukelwagen?
Und wie wirkt dieser Kreativgeist noch heute bei seinem Enkel, dem Filmregisseur Moritz Richard Schmidt, fort?

Erfahren Sie von der faszinierenden Persönlichkeit Hans Brockhage's. Moritz Richard Schmidt wird Ihnen den Menschen als auch sein Werk näher bringen. Sie werden staunen, wie der Gestaltungswille und das Wirken Hans Brockhage's Generationen prägte und wie er noch heute künstlerischen Ausdruck findet.
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Programm
18:00 Uhr
Person und Persönlichkeit.
Wer war Hans Brockhage als Mensch und als Künstler?
Filmportrait aus dem Fundus der Familie

18:15 Uhr
Sehen-Zeit-Machen. Gestaltungswille prägt.
Vortrag zu Gestaltungsmethode Hans Brockhage's und Zeitepoche Bauhaus


18:45 Uhr
Desintegration als Bestandteil der eigenen Hinterfragung.
Wie der Großvater die künstlerische Arbeit von Moritz R. Schmidt prägt.
Gespräch
Filme von Moritz Richard Schmidt
Es geht nicht mehr um die Deutschen! 

Desintegration ist kein Konzept! Gedacht ist es als radikales Statement, um in dieser Zeit, in der wir leben Position zu beziehen. Vor den Türen Europas tobt wieder ein Krieg, ebenso in Syrien, während wir als Deutsche uns in unserer Komfortzone eingerichtet haben. Wer sind wir eigentlich? Oder besser: Wer wollen wir sein? Wie können wir unsere Krücken wegschmeißen, um wach und vorausschauend auf politische Zustände zu agieren? Wohin führt uns der Weg, wenn wir zusammen und selbstermächtigt handeln?


Desintegration ist das neueste Projekt von Moritz R. Schmidt, das an unseren Mauern der selbsterbauten Komfortzone als Deutscher durch einen radikalen Positionswechsel mächtig rüttelt.


Zusammen mit Sasha Marianna Salzmann und Max Czollek arbeitet er an einem Essayfilm über den Desintegrationskongress – einem Kongress über zeitgenössische jüdische Positionen, der im Gorki Theater in Berlin stattgefunden hat. Der Kongress will einen Raum der Selbstreflexion schaffen, um die Frage nach einer jüdischen Identität in der dritten Generation neu zu verhandeln. 

Diskussion und Präsentation am 14. Mai im Studio Maxim Gorki Theater in Berlin

Pressebereich
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