Advents & weihnachtsdekoratiion

HERRNHUTER

 Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben der Herrnhuter Brüdergemeine. Von einem Erzieher im Mathematikunterricht erdacht, diente er zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses.

Seit über 200 Jahren in der Oberlausitz in Form und Gestalt weiterentwickelt und hergestellt, ist seine Begehrlichkeit ungebrochen  und beim Spaziergang durch die Straßen ist das Leuchten der Sterne in den Fenstern nicht mehr wegzudenken.

HEDWIG

BOLLHAGEN

RITZ - Sgraffito Technik

Das HB-Originaldekor wird mit schwarzer Engobe auf den reinen Tonscherben aufgetragen, durch Sgraffito-Technik verfeinert und transparent glasiert. Es entstehen Muster mit hohem Wiedererkennungswert, die das außergewöhnliche Talent Hedwig Bollhagens offenbaren. Ihre Ritz-Dekore erzeugen Spannung auf der Oberfläche. Sie unterstützen die Form, bringen sie manchmal aber auch durch einen unerwarteten, asymmetrischen Verlauf aus dem Gleichgewicht und zum Schwingen. Hedwig Bollhagen entwickelte die Ritz-Dekore seit den 30er Jahren.

MAROLIN

Nostalgischer Christbaumschmuck von MAROLIN, das ist über 100 Jahre Familiengeschichte in Thüringen, eine lange Tradition von Farben und Formen, viel Freude und Leidenschaft für das gelernte Handwerk.

Verloren geglaubte Formen und Rezepturen überdauerten schlimme Zeiten und erfreuen sich heute umso mehr großer Belibheit weit über Thüringer Grenzen hinaus.

der perlenfisch

Manch einer kennt die Tradition des kleinen Glasfisch als Weihnachtsgurke aus Thüringen. Unser Pendant kommt aus Böhmen und wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt. 

Der Fisch wird im Christbaum versteckt, am Weihnachtsabend fängt dann das Suchen an. Derjenige, der die ihn als Erster findet, bekommt ein kleines Geschenk und soll im neuen Jahr ganz viel Glück haben.


Raritäten

Es geht weniger um eine Kopie, als um die Inspiration durch historische Vorlagen aus dem 18. und 19. Jh. Die Ursprünglichkeit von Formen, Mustern und Farben verleiht den Figuren von Grit Weiss eine authentische Kraft. Jedes Jahr entsteht in der Werkstatt eine sehr kleine exklusive Zahl erzgebirgischer Firguren, denn das Handwerk ist aufwendig und erfordert Muße, Leidenschaft und Geduld im Umgang mit den Materialien, wie der Bemalung mit einer „historischen“ Knochenleim-Kreide-Farbe.

Die Repliken von musealen Stücken sächsischer Volkskunst aus der Kleinstproduktion von Grit Weiß und Gunter Beier sind ein ganz besonderer Geheimtipp aus dem Erzgebirge. Wie schade, dass das Wort Unikat heutzutage inflationär benutzt wird, denn was hier entsteht ist wirklich einzigartig! Ein jedes Teilchen gedrechselt geschliffen, die Arme aus "Brotteig", die Kreidefarbe mit Knochenleim angerührt und warmgehalten, so entstehen jedes jahr wenige dieser wundervoll charakterlichen Figuren. Anmut und Demut.

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Grit Weiß zu Besuch bei FORMOST in Schwerin.

Glasvögel

Der Legende nach stammt der erste gläserne Schmuck von einem armen Glasbläser aus der Gegend um Lauscha in Thüringen, der sich die damals, vor mehr als 150 Jahren, teuren Äpfel und Walnüsse zu Weihnachten nicht leisten konnte. Und auch im Gablonz (heutiges Tschechien) entstand in kleinen Glashütten filigraner, gläserener Christbaumschmuck. Im 19. Jahrhundert tritt die gläserne Vogelschar ihre Reise um die Welt an, besonders zur Weihnachtszeit.

Mundgeblasen, von Hand bemalt und gefärbt und mit Natur- oder Glasfiberfedern geschmückt ist jeder Vogel ein Unikat.

Wendt & Kühn

Mit einer fest verankerten Familientradition drückt die Manufaktur Wendt & Kühn ihre Hingabe zur figürlichen Komposition aus. Grete Wendt und später Olly Wendt begründeten mit ihren Gestaltungsentwürfen einen reichen Fundus an künstlerischer Produktivität, die bis heute als Grundlage für eine originalgetreue Reproduktion dienen. Viele Stunden unermüdlicher Handarbeit fließen in die Herstellung der Grünhainichener Figuren und darüber hinaus in ihre Bemalung. Eine weltweite Sammelleidenschaft! Jedes Jahr wird ein neuer Musikant dem Weihnachtsorchester hinzugefügt.
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