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Burattino

News & Stories — 09. Mai 2018
von Matthias Kanter
Burattino ist ein Russe mit italienischen Vorfahren. Die beseelte Holzpuppe hat mit der Neuerzählung der Geschichte durch Tolstoi im „Goldenen Schlüsselchen“ Generationen von Kindern in Osteuropa begeistert.

Diese kulturellen Wanderungen sind faszinierend und Italien hat noch viele weitere Verbindungen nach Russland. Lange Zeit wurde nur russisch an italienischen Opernhäusern als Singsprache geachtet, Tarkowski drehte seine letzten Filme nicht zufällig in CineCitta. Und die kleine Langnase lieben beide Kulturen bis heute.


Natürlich blieb in Westeuropa die ursprüngliche Figur mit der Geschichte von Goldoni prägend.

Kein Souvenirladen in Italien ohne einen mehr oder weniger gelungenen Pinocchio. In Florenz stand ich vor einem Geschäft, das nichts anderes führte als hunderte verschiedene dieser Zwerge.


Wir wünschen eigentlich jedem Kind eine Person, die ihm die eine oder andere Geschichte vorliest und idealerweise einen Großvater, der den kleinen Gesellen schnitzt. Dazu eine Oma, die die Gewänder näht. Da das leider in unserer Welt immer seltener wird, haben wir uns auf die Suche gemacht .


Den schönsten Burattino haben wir endlich wirklich in Russland gefunden: Bei einem Hersteller feiner ökologisch produzierter Holzspielwaren. Und es war gar nicht so leicht ein paar Burantinos dem russischen Markt für Westeuropa abzuluchsen, denn die limitierte Produktionsmenge verkauft sich schon in Moskau prächtig.

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Die schönste Geschichte ist für uns auch zweifellos die Erzählung von Tolstoi und in Ihrer Hörspielversion die Fassung des Rundfunks der DDR. Beides finden Sie natürlich auch in unseren Shop.


In der Hoffnung, dass der kleine Russe nun auch seinen Weg nach Italien schafft und seine unter Gewinnoptimierung verhunzten Brüder und deren Hersteller motiviert mal wieder eine würdige Lösung zu produzieren, hat sich Formost zum exklusiven Import entschieden.


Den Aufwand, den der Hersteller betrieben hat, spiegelt sich im Preis. Wir nennen das preiswert und kennen im Designbereich eigentlich nur die neuaufgelegten Tiere von Kaj Bojesen, die es mit dieser Qualität aufnehmen können.


Wenn man bedenkt, dass solch ein Burattino mehrere "Leben" hat und auch später noch Einkaufzettel oder Briefe auf dem Schreibtisch hält, hat man einige Argumente. Wenn man dann weiß, dass er nur in einer sehr kleinen limitierten Auflage gefertigt wird ....genug?


In der Abwandlung einer Redewendung würde ich behaupten.

Ein Leben ohne Burantino ist möglich, ein Kinderleben ohne Burantino aber zumindest schade, denn es ist eine dieser Geschichten, die mehr sind als nur eine Geschichte. "Es wohnt ein Zauber inne"

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