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Das Ei wird geadelt!

News & Stories — 06. Februar 2015
Die Idee für diesen etwas überdimensionierten Eierbecher, getauft auf Eithron, ist mittlerweile 15 Jahre alt.
Es begann damit, dass ein Freund und Kay Sonnenberg aus alten Pizzakartons, ein wenig Papier und weiteren Materialien mehrere Designereierbecher bastelten.
Damals waren es noch besondere Präsente. Diese Idee ließ ihn nicht wieder los und begleitete ihn bis heute.

Kay Sonnenberg ist in einer Mecklenburger Kleinstadt geboren und aufgewachsen und lebt nun seit mehr als 20 Jahren in Schwerin. Seid seiner Jugend befasst er sich intensiv mit Gesellschaft und Philosophie, gründete eine politische Satiregruppe, schrieb Bücher und senierte über den Sinn des Lebens. Dieser Weg machte ihn zu einem Verehrer der Schöpfung, welcher der Eithron ein Denkmal bereitet. Eines, dass auch noch praktisch verwendbar ist, was bei Denkmälern eher untypisch scheint. Hier wird das Frühstücksei zelebriert und geehrt. So kann für einen kleinen Augenblick, ein wenig die Zeit stehen bleiben und das Frühstücksei, dieses kleine bewundernswerte Symbol der Schöpfung, noch besser schmecken.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

zu_tisch_mit dem eithron.jpg
der eithron_formost.jpg
zum frühstück.jpg
game of thrones_eithron_formost.jpg

Drei Fragen an Kay Sonnenberg:


Der Eithron, ist das eine Idee, die einem beim Frühstücksei entspringt?
Die Grundidee vom Eithron ist jetzt über fünfzehn Jahre alt und sie hat meinen Kopf nie verlassen. Wenn eine Idee solange durch den Geist wabert, sollte man zusehen, dass sie ihn verlässt. Daher machte ich mich an die Arbeit und fing einfach an.
Ich würde es sowas wie Schicksal nennen, in Verbindung mit eigenen Anlagen, verknüpft mit speziellen äußeren Einflüssen, die sich nicht beeinflussen ließen.

Was hält dich hier in Mecklenburg?
Mit Mecklenburg verbinde ich vor allem eine liebliche, zarte Landschaft mit viel Wasser. Aber auch menschliche Originale. Für mich schlichtweg Heimat. Man hat hier einfach unglaublich viel Ruhe und Raum zum entwickeln, aber auch zum umsetzen von Ideen. Meine Umgebung beeinflusst mich ziemlich stark. Das hat wohl vor allem etwas mit sozialen Bindungen und persönlichem Wohlbefinden bei der Arbeit zu tun.


Was macht deine Arbeit aus?
Der Eithron hat einen klaren Charakter. Aber er ist nun mal ein Eierbecher und erzeugt beim Erstbetrachter meistens ein Lächeln, dann kommt er aber zum Nachdenken, wenn die nötigen Anlagen dazu vorhanden sind.
Ob das nun gut ist oder nicht, sollten vielleicht andere beurteilen. Wenn es um das Einschätzen eigener Kompetenzen bzw "Qualitäten"- geht, bin ich eine Null.
Hauptsache nach einem langen Winter scheint die Sonne. Auch wenn ich manchmal dran zweifle. Es kommt nicht so sehr darauf an, was wir sehen, sondern wie wir sehen. Bezogen auf den Eithron verstehe ich diesen, als eine Art Brille bzw. Sehhilfe.

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