Marguerite Friedländer

Marguerite Friedlaender wurde 1896 in Lyon geboren und starb 1985 in Kalifornien.
Nach dem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin trat Marguerite Friedlaender 1919 in das Staatliche Bauhaus Weimar ein. 1929 wurde sie Leiterin der Keramikwerkstatt der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. 1933 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft entlassen, emigrierte sie zunächst in die Niederlande und 1940 in die USA. Im Rahmen der Zusammenarbeit der KPM mit der berühmten Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein entstanden zahlreiche Entwürfe für Gebrauchsporzellan, die später in Berlin umgesetzt wurden.
1929 gestaltete die Keramikerin das Mokkaservice der Form HALLE. Das Service ist durch seine sachliche und klare Formgebung geprägt. Die zylindrische Form der Kanne folgt dem Gestaltungsideal der Neuen Sachlichkeit. 1931 entwickelte Marguerite Friedlaender die Vasengruppe HALLE, in der keramisch handwerklichen Tradition des BAUHAUSes.

Die vasenSerie Halle

Die vasenSerie Halle

Die Porzellanvasen HALLE 1, 2 und 3


Verwöhnen Sie Ihre Blumen mit dem zeitlosen Entwurf Halle von Marguerite Friedländer. Durch ihre künstlerische Begabung hatte die Bauhaus-Keramikerin einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung einer deutschen „Avantgarde für den Alltag“. Mit ihren Arbeiten für die KPM Berlin schuf sie echte Designklassiker. Zu ihnen gehören die sieben HALLE Vasen, die sie 1931 für die KPM Berlin entwarf. Die Vase HALLE 3, mit einer Höhe von 30 cm die größte von ihnen, wurde in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen.

Bitte warten